Hannah Arendt - Zur Aktualität der Banalität des Bösen (Online)
Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit
VHS Steglitz-Zehlendorf · Online-Kurs · Einzelveranstaltung/Vortrag · Kursnr. SZ112-337d
- Termine
- ab 15.10.2026, Do, 18:30–20:00 Uhr, 2 Termine
- Entgelt
- 6,00 €
- Ort
- Online (Onlineplattform)
- Status
- laut letztem Katalogstand buchbar
Kursbeschreibung
Hannah Arendt (1906-1975) ist eine der großen politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts: eigensinnig, angreifbar, zugleich anregend und zunehmend populär.
Mit ihren Texten machte sie sich einen Namen als: Philosophin, Schriftstellerin, Publizistin und vor allem als Professorin für Politische Theorie. Arendt schrieb umstrittene Bücher über den Eichmann-Prozess, Revolutionen und totalitäre Systeme. Sie stellte darin radikal Traditionen und Ideologien in Frage.
Im Mittelpunkt dieses Vortrages steht Arendts »Bericht von der Banalität des Bösen«. Sie prägte diesen Begriff für das moralisch Böse im Anschluss an ihre Auseinandersetzung mit dem »Fall Eichmann«. Ihr Buch rief einen Sturm der Entrüstung hervor. Die streitbare Philosophin ging keinem Wortwechsel aus dem Weg. Mutig bezog Hannah Arendt immer wieder Standpunkte, die kontrovers zu den aktuellen Debatten standen.
In dem Vortrag soll der Frage nachgegangen werden, welchen Gedanken Hannah Arendt ihre Popularität verdankt und, ob Arendts Erkenntnis der »Banalität des Bösen« unsere aktuellen Diskussionen zu bereichern vermag.
Die Kursleiterin Dr. Monika Skolud ist Kommunikationswissenschaftlerin, Philosophin, Systemische Coachin/Beraterin/Trainerin sowie Heilpraktikerin für Psychotherapie und Trauerrednerin.
Zur Anmeldung bei der VHS Steglitz-Zehlendorf
Angaben ohne Gewähr, Stand des Katalog-Imports. Verbindliche Informationen und die Anmeldung findest du auf der verlinkten Kursseite der Bezirks-VHS.