Große Namen der Kunst: Katsushika Hokusai, die Große Welle und das Staunen Europas
Vortrag Kunstgeschichte
VHS Reinickendorf · Präsenzkurs · Einzelveranstaltung/Vortrag · Kursnr. Re2233-H
- Termine
- ab 10.11.2026, Di, 15:30–17:00 Uhr, 2 Termine
- Entgelt
- 9,10 € (ermäßigt 6,05 €)
- Ort
- Hallen am Borsigturm, Am Borsigturm 6, 13507 Berlin
- Status
- laut letztem Katalogstand buchbar
Kursbeschreibung
Das vermutlich berühmteste Kunstwerk Japans schuf Hokusai 1831, im Alter von siebzig Jahren: die Große Welle. Der Holzschnitt ist das erste Blatt der Serie 36 Ansichten des Berges Fuji. Zu dieser Zeit blickte Hokusai auf ein umfangreiches Werk zurück, dessen Vielfalt und Fremdartigkeit Jahrzehnte später eine Welle des Staunens in der europäischen Kunstwelt verursachte, die in den Japonismus mündete.
Eduard Manet betonte in seinen Gemälden Linie und Fläche bis zur Vermeidung der Perspektive. Vincent van Gogh kopierte die Bilder von Utawaga Hiroshige, fügte seinen Porträts japanische Elemente hinzu. Claude Monet gestaltete seinen Garten in Giverny nach japanischen Motiven und ließ ihn mit japanischen Stauden bepflanzen. Dann schuf er seine Gartenbilder. In der Art eines Hokusai malte er nicht.
Heute steht die eurozentrische Perspektive, die einstige Betonung "des Fremden" und "Exotischen" in der Kritik. Die europäische Kunst scheint davon noch nicht betroffen zu sein.
Zur Anmeldung bei der VHS Reinickendorf
Angaben ohne Gewähr, Stand des Katalog-Imports. Verbindliche Informationen und die Anmeldung findest du auf der verlinkten Kursseite der Bezirks-VHS.